24 August 2016

[Rezension] Wolfszeit - Nina Blazon

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Wer steckt hinter den grausamen Morden, die die Bewohner der Auvergne in Angst und Schrecken versetzen? Es heißt, eine Bestie in Wolfsgestalt treibe in der Gegend ihr Unwesen. Eine Delegation des Königs bricht auf, um sie zu töten. Mit dabei ist auch der Zeichner Thomas, dem sich schon bald ein dunkles Geheimnis offenbart: Weder ein Dämon noch ein Wolf allein kann die Morde begangen haben. Für seinen ungeheuerlichen Verdacht setzt Thomas seine große Liebe aufs Spiel - und sein Leben.


Titel: Wolfszeit | Autor: Nina Blazon | Verlag: Ravensburger | ISBN: 978-3-473-58443-7 Bei Rabensburger kaufen  



Nina Blazon gehört ja zu meinen Lieblingsautoren. Obwohl sie doch einige Bücher veröffentlich hat und ich nun schon ein paar davon gelesen habe, fällt mir immer wieder die Vielfalt auf. Keines ihre Bücher ähnelt sich und in jedem kann man ihre Kreativität bestaunen, egal ob Fantasy oder historischer Roman.

Wolfszeit klingt zu erst nach Fantasy, ist aber definitiv ein historischer Roman, der an wahren Begebenheiten angelehnt ist. In Auvergne geht eine Bestie um, die es vor allem auf Frauen und Kinder abgesehen hat. Gerüchte gehen um, die Beschreibung der Bestie geht von einem einfachen Wolf bis zu einem riesigen Monster. Oder war es vielleicht ein psychopatischer Mensch?
Thomas, ein Student, sucht nach der Bestie, da ihn eine möglicherweise unentdeckte Rasse fasziniert und gerne wäre er derjenige, der sie entdeckt. Auf der Suche lernt er die Menschen der Region kennen und findet sowohl Freunde als auch Feinde und letztendlich muss er erkennen, dass es mehr gibt, als nur die Wissenschaft.

Die Geschichte hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Direkt zu Beginn werden viele Fragen aufgeworfen und zusammen mit Thomas sucht man nach logischen Erklärungen dafür. Wieso wurde die Grafentochter angegriffen, aber nicht getötet? Warum greift das Monster nur Frauen und Kinder an? Und wieso können die Jäger keine Spuren der Bestie finden? Diese und weitere Fragen sorgten dafür, dass die Geschichte dauerhaft interessant bleibt. Gleichzeitig bekommt man auch Einblicke in den französischen Adel, aber auch in das Leben der Bauern von damals.

Die Figuren fand ich alle ziemlich toll. Thomas war eine richtig gute Hauptfigur. Generell war er ein rational denkender junger Mann, der immer nach logischen Erklärungen sucht, doch im Laufe der Geschichte lernt er, dass es mehr als Logik in der Welt gibt. Dazu hat er einen feinen Humor, der manche Szenen noch mal auflockern kann. Auch die anderen Figuren sind super gezeichnet und wirkten alle nicht blass oder eindimensional.

Leider muss man aber auch sagen, dass das Buch relativ lang ist, aber auf den ersten 400 Seiten relativ wenig spannendes passiert. Sehr viel Zeit wird stattdessen darauf verwendet, die Figuren und die Lebensweise kennenzulernen und Thomas in verschiedene Dörfer zur Zeugenbefragung zu schicken. Auch der kleinen Liebesgeschichte wird einiges an Raum geboten, was ich ganz schön fand, es aber auch nicht dazu beiträgt, die Geschichte spannender zu machen.
Erst die letzten 200 Seiten wird es dann noch mal richtig spannend und nach einem gelungenen Showdown endet das Buch recht offen. Besonders gelungen fand ich die Auflösung, was hinter der Bestie steckt. Mich hat die Autorin da wirklich auf eine falsche Fährte geschickt, hätte ich nicht gedacht.




Wieder ein Buch von Nina Blazon, dass mir gefallen konnte. Obwohl die Geschichte ein paar Längen besitzt, konnte es mich doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten. Vor allem die Figuren konnten mich begeistern und die Spurensuche nach der Bestie macht das Buch fast zu einem kleinen Kriminalroman. Die Auflösung hat mich dann sogar überraschen können.
Lesen dürfen dieses Buch alle, die gerne historische Romane lesen oder (wie ich) einfach Fan von Nina Blazon sind, sie werden nicht enttäuscht. Wer die anderen Bücher von der Autorin nicht mochte, wird jedoch auch an diesem keine Freude finden.

Stil: ♥♥♥♥♥ | Charaktere ♥♥♥♥♥ | Humor: ♥♥♥♥ | Gefühl: ♥♥♥ | Spannung: ♥♥♥ | Kreativität: ♥♥♥♥

4 Dreamcatcher

21 August 2016

[Platz im Regal #2] Zwei Dystopien suchen ein neues zu Hause

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Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, bin ich letzten Monat nicht dazu gekommen, ein Buch zu verlosen. Deswegen werden es diesen Monat eben zwei ;)


Welche Bücher werden verlost?
Das Juwel von Amy Ewing (Rezension) und Incarceron von Catherine Fisher (Rezension). Beide Bücher haben mir ziemlich gut gefallen und sind für Fans von Dystopien genau das richtige :)


Wie lange läuft das Gewinnspiel?
Es läuft ab heute, 21.08. bis zum 04.09 23:59 Uhr.


Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?
Ihr müsst lediglich das Google-Formular ausfüllen und mir verraten, wie ihr euch die dystopische Zukunft  von Deutschland vorstellen würdest. Dabei ist mir egal, ob ihr einen Satz oder einen halben Roman schreibt, sobald da etwas steht, hüpft ihr in den Lostopf. JEDOCH: Die beste Antwort bekommt von mir eine zusätzliche Überraschung ;)

Ich verspreche natürlich, keine persönlichen Daten zu speichern :)


19 August 2016

[Coververgleich] #6 Ich und die Menschen - Matt Haig

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Heute gibt es auch hier wieder einen Cover-Vergleich. Die Aktion wird heute von Sara organisiert. Bei der Aktion geht es darum darum, Buchcover aus verschiedenen Ländern zu vergleichen.
Ich vergleiche ja eigentlich die Cover meines aktuellen Lesestoffs. Da ich aber irgendwie aktuell nur deutsche Bücher lese und es da nur ein Cover gibt, schaue ich heute mal auf meinen SuB. Heute wird Ich und die Menschen verglichen.




Um was geht es eigentlich?
In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?
 

Wie gefallen mir die Cover?
Das deutsche Cover gefällt mir ja ausgesprochen gut. Zum einen weil ich einfach die Farbe Blau mag. Zum anderen finde ich die Aufmachung außergewöhnlich.  Die Erde, der Mann auf dem Mond, der sie aus der Distanz betrachtet lässt schon vor dem Lesen einiges an Interpretationsspielraum. Ich kenne aktuell ja nur den Klapptext, aber dazu passt es schon perfekt. Auch die Schriftart mag ich, mit Schnörkelschrift kann man bei mir immer Punkten. Ich geb es zu, ich hab das Buch damals auch wegen des Covers gekauft^^

das britische Cover (oben rechts), ist das Cover, was international am häufigsten verwendet wird. Das gefällt mir ebenfalls wegen der Farbestaltung ziemlich gut. Ansonsten wirkt es etwas schlichter, aber trotzdem gefällt mir der Sternenhimmel, den der Hund betrachtet auch noch recht gut. Was genau der Hund mit dem Buch zu tun hat, weiß ich noch nicht. Aber er scheint ein zentrales Motiv zu sein, immerhin taucht er auf fast jedem Cover auf.  Darunter steht noch ein Zitat von einem anderen Autor, welcher das Buch lobt. Brauche ich nun nicht unbedingt auf dem Cover, aber scheint international wohl üblich zu sein.

Auch auf dem spanischen Cover sieht man diesen Hund wieder und das Zitat steht nun mehr oder weniger im Mittelpunkt.  Das Cover ist noch schlichter als die vorherigen, aber gefällt mir noch immer recht gut, jedoch finde ich es schade, dass der Weltall hier nun nicht mehr abgebildet wurde. Da ich kein spanisch kann, weiß ich nicht, ob es das selbe Zitat ist, wie auf dem englischen Cover. Falls ja, fände ich es merkwürdig, eine Kaufempfehlung so in den Mittelpunkt zu stellen.

Das amerikanische Cover (unten links) gefällt mir gar nicht. Ich finde es eher merkwürdig, dass man nur eine Nase sehen kann und ein Nase müsste ich nun nicht unbedingt im Regal stehen haben :D

Was haltet ihr von den Covern? Findet ihr ebenfalls das deutsche Cover am schönsten? Falls ihr das Buch kennt, welches Cover passt am besten zum Inhalt?

15 August 2016

[Dies und das] Achtung Baustelle

14 DREAMS left | leave a DREAM
Eigentlich soll der Post euch nur informieren, dass es die nächsten Tage hier etwas komisch aussehen könnte. Ich brauche einen virtuellen Tapetenwechsel und werde deswegen je nach Lust und Laune ein bisschen am Design arbeiten. Wenn ihr zu einem blöden Zeitpunkt hier vorbei schaut, kann es also sein, dass es ziemlich merkwürdig aussieht^^

Da wir nun aber schon beim Thema sind, können wir aber auch generell mal über Blogdesgin und HTML, CSS usw. reden.

Ohne Nervennahrung geht leider nichts

Ich muss ja sagen, ich freue mich immer sehr über einen umgestylten Blog, aber bis es so aussieht, wie ich das möchte, brauche ich immer starke Nerven. Meist funktionieren die HTML-Codes nicht so wie ich mir das vorstelle und ich muss stundenlang nach den Ursachen suchen. Oder sie funktionieren, sehen aber irgendwie dann doch doof aus. Oder sie gehen einfach gar nicht und ich finde auch nach
dem Google keine Lösung dafür. Deswegen kann es auch mal sein, dass ich obwohl alles doof aussieht, den PC ausschalten muss, wenn ich mit den Nerven am Ende bin. Und ich brauche immer viel Schokolade^^

Modesünden in der Bloggerwelt

Außerdem muss man sich ja vor dem Umstylen überlegen, was einem eigentlich gefällt. Für mich gibt es beim Design einige No-Go's, die mir einfach nicht gefallen und die ich deswegen nicht auf meinem Blog einbinden würde.
  1. Pinkes Design: Ich mag kein Pink und je pinker um so sicherer ist es, dass ich dieses Design nicht für meinen Blog haben möchte
  2. Zu auffälliger Hintergrund: Wenn man die Schrift nicht lesen kann, weil der Hintergrund durchschimmert, finde ich das eher Leser-Unfreundlich. Und schön sieht es auch nicht aus
  3. Ein zu schwer entziffernder Schrifttyp: Auch das ist nichts für mich, da ich es meinen Lesern nicht noch schwerer machen möchte
  4. Glitzerzeug, dass den Bildschirm runterfällt: Gefällt mir einfach nicht und lenkt mich immer so ab^^

Wie ist eure Erfahrung mit HTML und generell mit Arbeiten am Blogdesign? Kennt ihr vielleicht ein paar gute Seiten, auf denen man nette Anleitungen findet (Copy Paste Love kenn ich)? Und was sind für euch blogtechnische Modesünden?