08 Februar 2017

[Laberpost] Was ist eigentlich gerade bei mir so los?

2 DREAMS left | leave a DREAM
Da es gerade durch einen neuen Lebensabschnitt etwas stiller hier war, dachte ich mir, ich erzähle euch einfach mal, was gerade hier so los ist. Also schnappt euch einen Kaffe und einen Keks, falls ihr neugierig seid und gerne könnt ihr auch euren Senf dazu geben ;)


Aus meinem Leben

Wie ihr schon im Titel seht, ich bin zum ersten Februar (halb) umgezogen. Eigentlich eine ganz schöne Wohnung, nicht mitten in einer rießigen Stadt, aber auch nicht völlig abseits. Grund dafür war, dass ich mit meinem Referendariat angefangen habe. Erstes Problem an der Sache: Meine Möbel stehen noch immer bei meinem Vater. Eigentlich sollten sie schon am ersten Wochenende direkt hergebracht werden, aber dann hatten wir keinen Transporter und mein Vater hat sich mega in eine Kleinigkeit reingesteigert, weswegen es dann auch zwischen uns mal so richtig unschön wurde. Also warte ich jetzt mal ab, ob er sich wieder beruhigt hat und ob ich nächstes Wochenende meine Möbel bekomme... :/

Übrigens, weil mich JEDER gefragt hat: Ich habe schon meine Matratze mitgenommen, ich liege also nicht auf dem nackten Boden. Außerdem bin ich eh aktuell viel unterwegs und nicht so viel zu Hause, deswegen geht das schon. Trotzdem würde ich einfach gerne einen Haken dahinter machen.

Außerdem hat, wie schon erwähnt, mein Ref angefangen, es wurde also für mich ziemlich spannend, immerhin lernt man jetzt die Lehrer, die Kinder und auch die Seminargruppe kennen und weiß, man muss mit allen so gut auskommen, dass man später nicht durch die Prüfungen fällt^^ Aber der erste Eindruck war überall sehr positiv, ich hoffe das ändert sich auch nicht.

Aus dem Bücherregal

Ja, dort war es deswegen eher ruhig. Im Januar musste ich erst mal noch relativ viel bei meinem Nebenjob arbeiten und durch den Umzug, den Stress und alles konnte ich mich sehr schlecht aufs Lesen konzentrieren und hab mich doch lieber vom Fernseher berieseln lassen. Deswegen hab ich auch nur zwei Bücher bis jetzt gelesen, aber ich möchte eigentlich jetzt wieder etwas mehr lesen. Gerade aktuell muss ich noch kein Unterricht vorbereiten und hab einfach nach der Schule/dem Seminar frei, da sollte ich die Gunst der Stunde nutzen.
Trotzdem sind immerhin zwei Bücher bei mir eingezogen, eines ist ein RE, weswegen ich das doch bald mal lesen möchte. Aber dazu gibt es bald noch einen Extrapost, immerhin muss ich auch mal anfangen mein Sparschwein zu füttern ;)

Also wie ihr seht, hatte ich ein paar anstrengende Tage und Wochen hinter mir. Ich hoffe, der Stress legt sich jetzt bald und es gibt bald so etwas wie Alltag für mich. Was war denn bei euch in letzter Zeit so los? :)

26 Januar 2017

[TTT] 10 Bücher, die ich euch (hoffentlich) noch nicht vorgestellt habe

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Hmm, das ist echt eine schwierige Frage, wenn man schon so lange dabei ist. Da ich jetzt auch nicht jeden einen TTT durchsuchen will, hoffe ich einfach darauf, dass ich mich nicht irre. Wer neu mit dem TTT anfangen will, schaut am besten mal bei Steffi vorbei :)

10 Bücher, die ich noch nie vorgestellt habe


Wie gesagt, für die meisten Bücher kann ich nicht die Hand ins Feuer legen, dass sie nicht doch schon mal dabei waren, aber zumindest fallen die meisten nicht in mein gängiges Beuteschema^^ Viele der Bücher fand ich einfach nicht gut genug, um sie gerne zu zeigen, aber auch nicht so schlecht, dass ich sie in meine Hass-Reihe aufnehmen würde. 

Kennt ihr eines der Bücher überhaupt? Falls ja, wie haben sie euch gefallen?

24 Januar 2017

[31 Wochen, 31 Bücher] Ein Buch, das mich an jemanden erinnert

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Auch hier muss ich erst mal überlegen, aber immerhin gibt es hier ein paar zur Auswahl. Lust mitzumachen? Infos und die Fragen findet ihr hier.

Ein Buch, das mich an jemanden erinnert


Harry Potter und der Stein der Weisen - Joanne K. Rowling
Bis zu seinem elften Geburtstag glaubt Harry, er sei ein ganz normaler Junge. Doch dann erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll – denn er ist ein Zauberer! In Hogwarts stürzt Harry von einem Abenteuer ins nächste und muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.


Auch wenn Harry Potter eigentlich fast überall passen würde, hier passt es mal besonders gut. Dieses Buch erinnert mich an sehr viele Personen aus meiner Kindheit. Meine Freundinnen, mit denen ich die Bücher nachgespielt haben, mit denen ich gemeinsam die Hörbücher beim Malen oder Spielen gehört habe und mit denen wir mal unser eigenes Hörpsiel versucht haben zu machen :D Aber auch mit der Freundin meines Bruders bringe ich das Buch in Verbindung und mit der einen Mutter einer Freundin, die mir damals gesagt hat, ich soll das Buch mal lesen.

Mit welchem Buch verbindet ihr sehr viele Erinnerung an andere Menschen?

15 Januar 2017

[Rezension] Im Zeichen des Todes - Sam Wilson

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Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …


Titel: Im Zeichen des Todes | Autor: Sam Wilson | Übersetzer: Andreas Helweg |
ISBN: 978-3-7645-3173-7  | Bei Penhaligon kaufen  



Das Buch fiel mir erst wegen des außergewöhnlichen Covers auf (das übrigens gar nichts mit der Geschichte zu tun hat^^). Auch der Klapptext klang interessant und deswegen wagte ich mich an diesen etwas anderen Thriller

Das Buch spielt in einer Welt, in der Sternzeichen eine große Beachtungen finden. Sie sind so wichtig, dass man Menschen nach ihren Sternzeichen sortiert und ihnen Verhaltensweisen unterstellt, die sie deswegen haben müssten. Aus diesem Grund leben diejenigen, deren Sternzeichen als schwach oder gewaltätig gelten, in Armut, während andere durch ihre Sternzeichen priveligert behandelt werden. In dieser Welt geschieht nun eine Mordserie an Menschen, aus der oberen Schicht. Detective Burton, ein zuverlässiger Stier, versucht diese mit Hilfe der Astrologin Lindi aufzuklären, doch lange Zeit tappen sie im Dunkeln. Neben Burton erzählt noch ein gewisser "Daniel", ein reicher Steinbock, von seinem Leben, bei dem man sich eine ganze Weile fragt, wohin die Geschichte eigentlich gehen soll.

Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch in der ersten Hälfte nicht begeistern konnte. Die Geschichte beginnt zwar sehr rasant mit dem ersten Mord, doch danach passiert sehr wenig. Burton wirkt bei seinen Ermitttlungen wenig kompetent und ermittelt (vermutlich wegen der Astrologin an seiner Seite) in komische Richtungen.

Erst die zweite Hälfte der Geschichte konnte mich irgendwie mitreißen, da sie sich von den klassischen Ermittlungen eines Polizeibeamten immer mehr wegbewegt und einige Dinge geschehen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Außerdem fand ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, wirklich spannend. Die Idee, den Sternzeichen so viel Gewicht zu geben und daraus resultierend, eine Welt voller Vorurteile zu schaffen, hat mich fasziniert. Gleichzeitig kann man doch eine Menge auf unsere Welt übertragen, gerade in Richtung Fremdenhass.

Außerdem wäre ich glücklicher gewesen, wenn die Geschichte nicht aus der Sicht des Polizists geschrieben worden wäre. Wie gesagt empfand ich seine Ermittlungen als merkwürdg und ermüdend. Dazu war einfach der Charakter "Burton" sehr blass und das obwohl er einer der Protagonisten war. Wenn überhaupt, war er mir durch seine häufige Emotionslosigkeit eher unsympathisch. Aus diesem Grund war mir sein Schicksal auch völlig egal. Auch die anderen Figuren in seinem Umfeld blieben mir einfach viel zu blass und austauschbar.
Einzig und allein Daniel fand ich wirklich interessant und mit ihm habe ich sogar bis zu einem gewissen Punkt mitgefiebert.

Alles in allem muss ich sagen, dass mir sowohl die Grundidee als auch die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, gefallen haben. Auch die Spannung steigerte sich immer weiter und obwohl mich die Auflösung der Morde nicht sonderlich überrascht hat, hat mir auch das Ende gut gefallen. Lediglich die Figuren, allen voran der Protagonist, waren teilweise viel zu blass, austauschbar und unausgereift, weswegen mich das Buch nicht völlig überzeugen konnte.
 


Ein Buch, dass sowohl durch die Grundidee als auch durch eine wirklich interessante Umsetzung überzeugen konnte. Die schlecht ausgearbeiteten Figuren, die schlechtere erste Hälfte und auch die Tatsache, dass das Buch für mich mal wieder mehr ein Krimi als ein Thriller war, sorgen jedoch dafür, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann, auch wenn ich es trotzdem ganz gerne gelesen habe und vergeben 3 von 5 Dreamcatchern.

Stil: ♥♥♥♥ | Charaktere ♥♥ | Humor: ♥ | Gefühl: ♥ | Spannung: ♥♥♥ | Kreativität: ♥♥♥♥

3 Dreamcatcher


Vielen Dank an Penhaligon für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars