01 August 2011

Süß wie Blut und teuflisch gut - Mary Janice Davidson

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Titel: Süß wie Blut und teuflisch gut
Originaltitel: Undead and Unemplyed
Autor: Mary Janice Davidson
Verlag: LYX
Preis (broschierte Ausgabe): 8,95 Euro
Seiten: 253
Erscheinungsdatum: November 2007


Klapptext

Betsy findet ihr neues Dasein als frisch gekrönte Königin der Vampire zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Um weiterhin ihrer Leidenschaft für teure Designerschuhe frönen zu können, braucht sie einen Job. Doch wer stellt schon eine Untote ein? Sie begibt sich mit ihren High Heels auf schwankendes Terrain – und muss sich bald auf die Hilfe des einzigen Vampirs stürzen, der ihr Blut in Wallung bringt...

Erwartungen

Also da ich von „Weiblich, ledig, untot“ so enttäuscht war, waren meine Erwartungen sehr niedrig. Ich rechnete also damit, eine lustige, langweilige Geschichte zu lesen, die sich größten Teils um Sex drehen wird.

Rezension

So, ich hab ja ewig gebraucht, um mich endlich zum lesen zu überreden. Aber ehrlich gesagt, war es gar nicht so schlimm, als ich endlich mal angefangen habe. Nein, ehrlich, es war besser als Teil 1.

Also am Stil des Buches hat sich wenig geändert, es ist immer noch locker, leicht und lustig und wenn man endlich mal angefangen hat, lässt es sich wirklich ganz gut lesen.

Die Charaktere haben sich nicht weiterentwickelt, sondern sind noch genau so, wie man sich aus dem ersten Band kennt. Bei den meisten ist es nicht weiter schlimm, weil sie auch so relativ sympathisch und witzig sind, vor allem bei Betsy ist es schön, dass sie immer noch ihr loses Mundwerk besitzt.
Allerdings hat mich Sinclair in diesem Band irgendwie gestört. Sinclair, der sexy Vampir, der im ersten Band alles daran gesetzt hat, gemeinsam mit Betsy den bösen Herrscher der Vampire vom Thron zu stoßen, nervt irgendwie ziemlich. Wirklich alle finden ihn toll, selbst Betsy, die zwar alles dafür tut, dies nicht zuzugeben, himmelt ihn heimlich an. Aber ich kann nicht nachvollziehen, was alle an ihm finden (wenn man mal vom Aussehen absieht). Er ist wirklich ein Arsch. Er macht genau das, was er möchte und dabei ist es ihm egal, was andere wollen. Er entscheidet immer über Betsys Kopf hinweg, egal ob sie einen Aufstand macht oder nicht. Und das macht ihn wirklich unsympathisch und total nervig. Wenn er ja wenigstens der Böse wäre, aber alle anderen finden es total toll, dass er ihnen sagt, was sie tun haben.

Die Geschichte hat sich zum Positiven entwickelt. Relativ bald setzt die Handlung ein. Eine Bande Vampirjägern ermordet Vampire und Betzy soll ihnen Einhalt gebieten. Dieses Mal dreht sich im Buch sehr wenig um Sex, tatsächlich erlebt man nur eine einzige Sexszene und die ist verhältnismäßig harmlos. Ein wirklicher Pluspunkt. Außerdem ist die Handlung spannender als im ersten Teil, auch wenn man sich vor Spannung jetzt nicht gerade die Fingernägel abkaut, aber es war okay. Das Ende war vorhersehbar, ich dachte mir von Anfang an, wer hinter diesen Vampirjägern steckt, aber trotz allem gab es noch eine kleine Überraschung.

So, auch dieses Buch hat mich jetzt nicht von den Socken gehauen, aber es war okay. Besser als Teil 1. Also, wem „Weiblich, ledig, untot“ gefallen hat, der kann sich ohne Bedenken den zweiten Teil kaufen, es wird ihm gefallen. Denjenigen, den Teil 1 auch nicht gefallen hat, würde ich eher abraten, sich Teil 2 zu kaufen, sehr viel besser wird es nicht.
Also ich weiß es nicht, ob ich mir noch eine Teil dieser Reihe kaufen werde. Wenn er mir irgendwo spottbillig über den Weg läuft, vielleicht, aber viel Geld würde ich nicht dafür ausgeben.

Stil (3/5)
Charaktere (2/5)
Humor (4/5)
Gefühl (2/5)
Spannung (3/5)
3 von 5 Dreamcatcher

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