24 November 2011

[Dies und das] Das Pendler-Leben

5 DREAMS left | leave a DREAM
Jaah, da ich im Moment keine Zeit habe, um mich allzu viel mit Büchern zu beschäftigen, dachte ich mir, ich schreib mal wieder so etwas, was mich im Moment beschäftigt.

Ich gehöre nun seit zwei Monaten zu den Wochenend-Pendlern. Ich fahre Montags wegen meinem Studium halt von zu Hause weg in meine Wohnung und Donnerstag (jaah, mein Wochenede beginnt immer schon Donnerstags <3) wieder nach Hause. Allerdings stell ich jede Woche fest, dass ich mich irgendwie noch immer nicht so richtig daran gewöhnt habe. Das Studium macht Spaß, die Wohnung ist gut, die Leute sind super, trotzdem würde ich am liebsten zu Hause bleiben und der erste Tag ist irgendwie immer doof. Und wenn ich mich dann endlich wieder eingelebt habe, dann fahr ich eigentlich schon wieder nach Hause. Ich habe jetzt von einer Freundin, die schon drei Semester studiert hat, gehört, dass es bei ihr eine ganze Weile gedauert hat, bis sie mit diesem Gependel und ständig neue umgebung, nie so richtig irgendwo ankommen, keine Probleme mehr hatte.

Zusätzlich schlaucht mich das Zug-fahren irgendwie immer so. Zweieinhalb Stunden bin ich unterwegs, zwei Mal umsteigen. Und das schlimmste: Die berühmte Pünklichkeit der deutschen Bahn. Wirklich ständig ist irgendein dämlicher Zug zu spät und schon muss man sich stressen, ob man beim umsteigen den nächsten Zug überhaupt noch bekommt, denn nicht alle Züge warten bei Verspätungen auch wirklich. Dann kann es schon mal passieren, dass man gerade in den Bahnhof fährt und der Zug, in den man einsteigen möchte, fährt einem gerade entgegen. Ätzend -.-

Wie ist es bei euch? Nervt oder würde euch das Pendlerleben nerven? Kennt ihr diese Zugfahrprobleme auch (kann ja auch im Nahverkehr sein, Pünklichkeit gehört definitiv nicht zu den Vorzügen der deutschen Bahn)?

Kommentare:

  1. Uhh, Pendlerleben stell ich mir iwi hart vor. Ich bin auch am liebsten zu Hause :)
    Aber mit der Deutschen Bahn hatte ich bisher noch nicht so extreme Probleme :D
    Vielleicht einfach Glückssache.
    Ich hoffe, du lebst dich bald ein ;)
    LG
    Fjolamausi

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  2. Kannst du nicht näher an deinen Studienort ziehen? Ich bin auch mal eine Weile gependelt, da war die reine Zugstrecke so etwa eine Stunde (DB und Straßenbahn). Aber ich musste jeden Morgen noch zum Bahnhof mit dem Fahrrad, bei Wind und Wetter, weil kein Bus fuhr. Das führte dazu, dass ich endgültig auszog von zu Hause. Ich konnt enie wirklich was mit meinen Kommilitonen spontan machen, vor allem abends nicht und zu Hause, ja zu Hause ist es am schönsten, aber nur so kurz?! Das stelle ich mir wirklich anstrengend vor, vor allem mental.
    Wünsch dir viel Kraft!

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  3. Ich kann mir vorstellen, dass das stressig ist. Irgendwie lebt man doch ständig aus dem Koffer - mein Vater fährt wöchentlich von Thüringen nach Mecklenburg. Stressig! Das mit den verspäteten Zügen kenne ich noch. Bevor ich ein Auto hatte, bin ich am Wochenende öfters mal zu meinen Eltern (2h Fahrt) mit dem Zug gefahren. Einmal dauerte es allein fast 2h bis der Zug sich überhaupt von der Stelle bewegte. Ein anderes Mal musste ich mit meiner Schwester umsteigen (wir waren Campen), unser Zug hatte Verspätung, weshalb die Schaffnerin extra noch unsere Umsteigemöglichkeit kontaktierte. Am Bahnhof eingetrudelt, nahmen wir die Beine in die Hand und durften dann 2 h auf den nächsten Zug warten, da uns die Tür direkt (wir hatten den Fuß fast drinnen) vor der Nase zugeschlagen wurde. Da waren wir echt empört! Wie oft musste man sich schließlich anhören "unsere Weiterfahrt verzögert sich, wir warten auf Anschlussgäste"?

    Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Studienzeit und ganz viel Gelassenheit, was die Bahn betriff! :)

    LG Reni

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  4. Toller Blog! :) Bin gleich mal Leserin geworden :D
    Würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schaust:
    http://meine-lesewelt.blogspot.com/
    Liebe Grüße, Selina

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  5. Sooo, endlich mal Zeit, die Kommis zu lesen.

    @Fjolamausi
    Ich glaube auch, dass Fahrten mit der DB Glückssache sind :D

    @Eule
    Doch, ich bin ja immer mal am Suchen nach einer Wohnung näher an der Uni, aber die muss man ja auch erst mal finden.
    Danke auf jedenfall, die Kraft brauch ich auch :)

    @Reni
    Ich weiß echt genau was du meinst. Der eigene Zug wartet ständig auf irgendwelche Züge und verspätet sich deswegen und der nächste, den man erwischen muss, fährt einem vor der Nase weg... Gut, dass es nicht nur mir so geht...^^
    Bin ja am Überlegen ob ich auch mit dem Auto fahren soll, ist einfach einfacher.

    @Selina
    Danke :)

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