10 Dezember 2011

[Rezension] Linksaufsteher - Matthias Sachau

1 DREAMS left | leave a DREAM
Titel: Linksaufsteher, Ein Montagsroman
Autor: Matthias Sachau
Verlag: Ullstein
Preis (gebundene Ausgabe): 8,99 Euro
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: April 2011
 
Klapptext

Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ...

Rezension

Dieses Buch war genau das, was ich von ihm erwartet habe, ein lustiges, leichtes Buch für zwischendurch.
Der Schreibstil war ganz gut, nichts wirklich tiefsinniges oder großartiges, aber er doch dafür gesorgt, dass man das Buch flüssig lesen kann.
Die Charaktere waren gut entworfen, teilweise ein wenig überspitzt, aber doch konnte man bei allen einen Charakter erkennen und sie waren auch fast alle total sympathisch. Oliver, die Hauptperson denkt über sein Handeln selten nach, meist tut er das, was er gerade im Kopf hat. Bei ihm ist vieles sehr spontan und genau aus diesem Grund mag man ihn auch wirklich gerne.

Die Geschichte war, wie schon erwähnt, sehr lustig. Eigentlich ist sie nichts außergewöhnliches, sondern eher so eine Standartgeschichte, doch es passieren zwischendurch immer Sachen, mit denen man eben nicht gerechnet hätte.

Oliver ist Montags immer unausstehlich und somit schnautzt er alle Menschen an, die ihm unterwegs begegnen. Es gibt deswegen, aber auch weil einer seiner Freunde der siebenjährige Anton ist, weil er sich in eine fremde Frau verliebt und in ihrer Gegenwart nur Blödsinn macht und weil er einfach manche seltsamen Ticks besitzt (zum Beispiel redet er im Restaurant mit dem Zuckerstreuer), wird man einfach verdammt gut unterhalten. Beispiel? Moment...

Ich stelle mir einfach vor, der Zuckerstreuer wäre Anton. Ich erzählte ihm im Schnelldurchlauf alles von letzter Woche. [...] Zuckerstreuer-Anton denkt mit, und wenn meine Ausführungen auch nur die geringste Angriffsfläche bieten, wird er sofort reinhauen, so ist er nun mal.

Spannend ist das Buch eher weniger. Die Spannung liegt hier eher darin, dass man sich fragt, was der verrückte Oliver wohl als nächstes tun wird und ob er seine Traumfrau nun bekommt oder nicht.Aber Situationen bei denen man sich nun wirklich die Fingernägel abkauen müsste, gibt es keine.

Auch wenn die Geschichte einige Male eine überraschende Wendung durchläuft, ist das Ende relativ vorhersehbar, doch ich fand es trotzdem gut.

Fazit

Ein lustiges Buch für Zwischendurch, dass man schnell gelesen hat. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der sollte sich dieses Buch kaufen. Wer tiefsinnigeres sucht, sollte die Finger davon lassen.

Stil (3/5)
Charaktere (3/5)
Humor (4/5)
Gefühl (2/5)
Spannung (3/5)
3,5 von 5 Dreamcatcher

1 Kommentar:

  1. Toller Blog! Hast jetzt eine Leserin mehr :)
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    LG <3

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