11 Januar 2013

[Re-Rezi] In die Arena mit den Tributen von Panem

6 DREAMS left | leave a DREAM
So, die Tribute von Panem - Tödliche Spiele habe ich nun durch. Ich werde jetzt keine ausführliche Rezension schreiben, die gibt es nämlich schon --> hier <-- sondern einfach noch mal über meine Eindrücke berichten.

Titel: Tödliche Spiele
Originaltitel: The Hunger Games
 Reihe: Die Tribute von Panem
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger 
ISBN: 978-3789132186
Preis (gebundene Ausgabe): 17,90 Euro
Seiten: 414
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Wieder war es bei mir so, dass die Zeit vor der Arena mich noch nicht ganz mitgerissen hat. Zwischendrin vergisst man nämlich den Schrecken und wundert sich einfach, was die alles vorher machen müssen. Trotzdem bin ich immer noch begeistert von Katniss' Stärke und auch der Tatsache, dass sie im Grunde das Familienoberhaupt ist.

Was mich jedes Mal umhaut ist die Szene, wenn sie sich für ihre Schwester meldet. Wie viele Menschen würden das machen?

Trotzdem ist mir dieses Mal zum ersten Mal aufgefallen, dass Katniss hin und wieder tatsächlich denkt, sie könnte die Spiele gewinnen. Ab und zu denkt sie so Sachen, bei denen man davon ausgehen kann, sie rechnet sich doch Chancen aus. Ist mir echt vorher nicht aufgefallen. Aber wieso auch nicht? Mit einem Bogen hätte sie alle direkt nach 5 Minuten umbringen können.

Sobald sie in der Arena war, konnte ich dann das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Obwohl ich weiß was passiert (auch dank dem Film, den ich noch vor Augen habe), ist es spannend. Außerdem (und das kommt so gar nicht im Film rüber) finde ich es interessant, wie oft sie überlegt, was sie für die Zuschauer tun muss. Ich frag mich, wie man wohl selbst in einer solchen Situation wäre? Würde man ständig daran denken, gefilmt zu werden oder vergisst man es schnell, da es ja ums nackte Überleben geht?

Manchmal habe ich mich allerdings gefragt, warum die alle da mitmachen. Was würde das Kapitol machen, wenn sich die Tribute einfach weigern würden, sich zu töten? Was für einen Grund haben die Tribute überhaupt, bei den Spielen so mit zu machen, wie die Spielleiter es wollen?

Trotzdem ziehe ich mein Fazit wieder sehr positiv. Tolle Geschichte, tolle Charaktere und einfach ein tolles Buch, was jeder mal lesen sollte.


Kommentare:

  1. Die Tribute machen dort mit,weil 1. jedes Kind ab 12 ein Los hat um dort mitzumachen.Die Tribute können ja mehr Essen bekommen,dadurch kommt aber ein Los mit ihrem Namen mehr in die Lostrommel für die Spiele.
    Die Tribute dürfen sich nicht weigern,denn dann würden sie die Familie und Freunde von einem umbringen.

    Das ganze wird aber trotzdem in dem Buch deutlich...
    Ich liebe das Buch :))

    LG Lisa

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hmm na ja, ich hab da auch an die Karrieros gedacht. Wenn es keine geben würde, die sich schon aufs töten freuen würden, wäre das Verhalten der Jugendlichen in der Arena sicher anders.

      Löschen
  2. Ich habe auch die ganze Triologie gelesen und sie hat mich einfach fasziniert. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Bücher zu lesen.

    Lg. Heike

    AntwortenLöschen
  3. Das Buch hat mir auch richtig gut gefallen - irgendwann möchte ich es auch mal re-readen ;)

    Ich denke, die Tribute sind dazu gezwungen nach den Regeln der Spielleiter zu spielen, weil die sonst sie oder ihre Familie töten würde. Und während die Tribute in der Arena sind, schaffen die Spielemacher ja auch irgendwelche "Naturereignisse" um alles nach ihrem Willen verlaufen zu lassen. Z.B. relativ am Anfang in der Arena, das Feuer, welches Katniss zum Umdrehen zwingt und sie somit direkt in die Arme der anderen Tribute läuft.

    LG Filo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, schon, aber die Karrieros zwingt ja keiner dazu. Wenn es diese Jugendliche, die gerne töten nicht geben würde, sähe es in der Arena ganz anders aus. Ich glaube, die müssten dann viel über solchen "Naturkatastrophen" machen.

      Löschen