08 März 2013

[Re-Rezi] Isola - Isabel Abedi

2 DREAMS left | leave a DREAM

 
Klapptext
Zwölf Jugendliche, drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro – als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen. Doch bald schon wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

Titel: Isola; Autor: Isabel Abedi; Seiten: 328; Verlag: Arena; ISBN: 978-3-401-50198-7 ; Preis (broschierte Ausgabe): 9,99 Euro; Erscheinungsdatum: Juni 2007




Das Buch habe ich schon einmal gelesen und rezensiert. Dieses Mal hat mir das Buch ähnlich gut gefallen.
Die Geschichte hat mir wieder gut gefallen. Jugendliche, die allein auf einer Insel leben und ein Mörderspiel spielen müssen, aus dem bald ernst wird - für mich immer noch erfrischend anders.
Sehr gut für mich war, dass ich die Geschichte teilsweise schon wieder vergessen haben, gerade die große Auflösung am Schluss hatte ich verdrängt. Dass alles nicht so war, wie es schien, war mir klar, aber ich kam auch bein zweiten Mal nicht dahinter. Erst kurz vor der Auflösung fiel mir plötzlich wieder alles ein. Also konnte ich das Buch ähnlich geniesen wie beim ersten lesen und war ähnlich überrascht über alles.
Auch die Charaktere haben mir größtenteils gut gefallen. Sie sind einfach so vielfältig, wie in wahrem  Leben. Keine Figur gleicht der anderen und irgendwie ist es aufregend, sie alle kennenzulernen.
Allein Vera hat mich dieses Mal mehr genervt als beim ersten Lesen. Schon da habe ich geschrieben, dass mir ihre schweigsame Art auf den Keks ging, doch damals empfand ich es ab der Hälfte des Buches nicht mehr so schlimm.
Muss ich dieses Mal irgendwie widersprechen. Vera ändert sich nicht, aber die Geschichte wird aufregender, deswegen merkt man Veras verschwiegenes Wesen einfach nicht mehr so sehr.
Aber neee, ich hab überhaupt nicht verstanden, warum alle Vera so toll fanden. Okay, schweigsame oder schüchterne Menschen sind ja nichts schlimmes, aber jemand, der nie geredet und bei Fragen nur stumm vor sich hinstarrt, würde ich seltsam finden. Aber im Buch schließen alle Vera ins Herz, obwohl sie NIE den Mund aufmacht. Ne, Vera ist nicht mein Fall, als Hauptperson hab ich doch die Figuren lieber, die ab und zu auch mal was sagen.

Kommentare:

  1. Isola hat - vor ein paar Jahren, als ich es gelesen habe - einen sehr starken Eindruck bei mir hinterlassen.
    Klar, die Einzelheiten weiß ich auch nicht mehr, aber die Auflösung ist bei mir irgendwie haften geblieben & ich musste wirklich sehr oft an die Geschichte denken!
    Alles Liebe, Josi <3

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    1. Hmm, ich musst auf noch oft an die Geschichte denken, also irgendwie hat sie mich schon beeindruckt, aber trotzdem ist die Auflösung abhanden gekommen^^

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