26 Oktober 2014

[Aus dem Leben einer Studentin] Kaffee - die Droge der Stundenten

16 DREAMS left | leave a DREAM
Kaffee, du schwarzes Gold, du wunderwirkende Flüssigkeit, du duftende Droge, du Lebenswasser... Solche und ähnliche Gedanken wird wohl jeder Student haben, wenn er sich die heiße Flüssigkeit in den Körper schüttet um um drei Uhr nachts wieder aufnahmefähig zu werden. Und auch in anderen Situationen liebt der gemeine Student seinen Kaffee einfach. Studieren ohne Kaffee ist eigentlich nicht möglich und ich werde euch im Folgenden auch erklären, warum.

Es gibt verschiedene Momente im Leben eines Studenten, da muss es einfach ein Kaffee sein.

Seminare morgens um 8 Uhr
Wie kann man von einem Studenten erwarten, dass er morgens um 8 Uhr schon aufnahmefähig ist und 90 Minuten eine klausurrelevanten Vorlesung folgen kann? Damit man doch zumindest irgendwas mitbekommt, muss man sich einfach einen Kaffee aus der Mensa oder aus dem Automaten mitnehmen - wenn man denn das Glück hat, dass der Automat auch geht. Bei uns spielen sich regelmäßig mittelschwere Dramen ab, wenn morgens nur heißes Wasser aus dem Automat läuft oder er gar nicht erst will.

Freistunden
Was soll man in der Freistunde anderes tun, als etwas essen und einen Kaffee trinken? Ja, man könnte lernen, aber wenn man mit einigen Leuten zusammensitzt, ist Lernen immer etwas schwierig. Dazu kommt der Gruppenzwang. Alle trinken einen Kaffee, also trinkt man natürlich einen mit.

Das Mittagstief so gegen 1 Uhr
Die Uni besucht man schon gerne mal einen ganzen Tag und ja man hatte ja schon den Kaffee für die erste Vorlesung und den Kaffee in der Freistunde und ja auch beim Frühstück zu Hause hat man schon einen getrunken, aber was soll man denn gegen das blöde Mittagstief sonst tun? Okay, wenn die nächste Vorlesung nicht so wichtig ist, kann man da eine Runde schlafen, will man aber aufpassen, muss noch mehr von der braunen Flüssigkeit her!

Das abendliche Lernen
Nach einem Tag in dem man so zwischen sechs und acht Stunden in der Uni verbracht hat, ist man abends meist ziemlich platt. Blöd nur, dass man ja noch für den nächsten Tga hundert Seiten lesen und zwei Referate vorbereiten muss, ach und die Hausarbeit sollte auch in drei Tagen abgegeben werden. Also Kaffeemaschine an, Tasse geschnappt und alle halbe Stunde einen Becher nachkippen. So bleibt man konstant auf einem "kurz-vorm-durch-die-Wohnung-hüpfen-wie-ein-Gummiball"- Niveau und kann seine gesetzten Ziele erreichen. Dass man danach vielleicht nicht unbedingt schlafen kann, ist Nebensache, geht man halt noch ein bisschen Feiern.

Und wie seht ihr das? Seid ihr durch die Uni auch zum Kaffee-Junkie geworden oder schafft ihr es tatsächlich ohne? Mein Kaffeekonsum ist leider echt rapide angestiegen...

Kommentare:

  1. Ich mag Kaffee gar nicht nd auch als Studentin fange ich mir das gar nicht an ^^

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  2. Hey,
    ich muss sagen, dass ich mittlerweile meinen Kaffeekonsum wieder deutlich reduziert habe. Nach zwei Semestern war das auch mal echt nötig - und siehe da, nach zwei Monaten hab ich schon wirklich eine Veränderung gesehen. Irgendwann ist es so, dass man ohne Kaffee gar nicht mehr kann und das ist dann auch blöd. Aber ja, viele meiner Freunde betreiben noch einen aktiven, hochintensiven Kaffeekonsum :D

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    1. Ja, bei mir ist es leider so, dass ich zumindest morgens einen brauche, sonst komm ich wirklich nicht in Schwung. Auf die anderen kann ich gott sei dank verzichten ;)

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  3. Ich beginne genau morgen mein Studium :,D! Ich hasse Kaffee, da trinke ich lieber Kakao oder Tee... Kaffee geht echt nur im Ausnahmefall. Deswegen hoffe ich doch stark das ich kein kaffee-Suchti werde, da ich das Zeug nicht mal ausstehen kann xD!!!

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    1. ach, wer mag schon kaffee, es geht um den Effekt :D Aber denke, dass kommt darauf an, wie stressig dein Studium ist, was deine Mitmenschen so tun und wie anfällig du für Gruppenzwang bist... Kannst ja mal berichten, was aus deinem Vorsatz wird ;)

      Aber viel Spaß dann morgen an deinem ersten Tag. Bei uns herrschte in den ersten Wochen mega panik, stress und hektik bis man sich endlich zurecht gefunden hat. Bleib entspannt und es ist alles gar nicht so schlimm :)

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  4. Ich bin der Meinung, mit Kaffee ist es wie mit Alkohol - wenn du ihn in Gesellschaft trinkst, ist es okay. Und wenn du ihn alleine in dich reinschüttest, hast du ein Problem.
    :D Nur nicht so gravierend xD
    Nein, Scherz! :D Ich kenne super viele Kaffee-Junkies, aber genauso viele Studenten, die eher zum Tee greifen (und ich meine nicht unbedingt Schwarztee ;) ). Bei mir ist es so, dass ich gaaaanz manchmal eine Tasse Kaffee zum Aufputschen brauche, aber ansonsten bin ich Fan von viel viel Wasser. Das hält auch frisch, finde ich. Und zum abendlichen Lernen sage ich da nur: sowas fange ich gar nicht erst an! Wo kommen wir denn da hin?! ;D

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    1. haha, ja, da stimmen dir die anonymen Kaffeetrinker sicherlich zu :D
      Ansonsten finde ich Wasser auch ganz gut, aber manchmal wenn ich schon unten bin, muss es ein kaffee sein, am besten im kombi mit schokolade <3
      Gute Einstellung! Abendliches Lernen sollte man boykottieren, unbedingt! ;) Lässt sich halt auf Grund von *hust* Faulheit *hust*... äh Zeitmangel manchmal nicht vermeiden :D

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  5. Perfekt zusammengefasst!
    Nicht zu vergessen der Gedanke "In der Schule musste ich auch immer schon um 8 Uhr anwesend sein, das wird ein Kinderspiel"
    Mittlerweile komme ich auch schon auf 5 Tassen am Tag und liege dann nachts mit aufgerissenen Augen im Bett und kann nicht einschlafen! Das wiederholt sich Tag für Tag... ein Teufelskreis ;)

    Liebe Grüße
    Tamara

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    1. Stimmt, wobei nach fast 5 Jahren gibt es diesen Gedanken nicht mehr - ich bewundere ich mich einfach, wie ich das damals nur schaffen konnte :D
      Na ja, ich bin bei 3 und manchmal 4, finde ich auch nicht so gut^^
      Und den Teufelskreis kenne ich nur zu gut. Früh ins Bett gehe ich nieeeee und müde bin ich immer außer abends :D

      liebe Grüße
      Lena

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  6. Ich denke hin und wieder schon noch zurück und frag mich wie zur Hölle ich das geschafft habe :D Liegt wohl daran, dass Schule leichter ist als Arbeiten und Uni... irgendwann muss halt jeder erwachsen werden XD

    Liebe Grüße
    Tamara

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    1. stimmt schon - zumindest musste man nicht stundenlang leuten beim ablesen von Powerpoint-Präsentationen zuhören... Wäre gerne wieder in der Schule. Aber wie du sagst, leider muss man mal erwachsen werden *schnief*

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  7. Wer Kaffee braucht, hat einen schwachen Willen. Und bei vielen macht Kaffee einfach nur unnötig müde.

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    1. Besser Kaffee als Ritalin sag ich da nur :P

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  8. Huhu,

    ich hab gerade deine Seite entdeckt und klicke mich durch deine unterhaltsamen Studienposts.
    Ich bin gerade ein wenig fasziniert davon, dass bei uns schon in der Oberstufe eine gewisse Kaffeeabhängigkeit auftritt, wenn auch in eindeutig kleinerem Rahmen. Gemessen daran habe ich keinen Zweifel daran, dass ich im Studium so enden werde wie oben beschrieben. xD

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. hey :)

      Wie schön, dass du her gefunden hast :)
      Na ja, in der Oberstufe ist man ja "nur" rund 8 Stunden in der Schule. Die Uni kann aber schon mal 12 Stunden gehen (um dir schon mal Angst zu machen :D), da erhöht sich der Kaffeekonsum ja einfach automatisch, um das zu überstehen ;)

      Liebe Grüße
      Lena

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