05 November 2014

[Dies und das] Vegetarier und Veganer die nicht über den Tellerrand schauen

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So, also zu erst einmal möchte ich sagen, dass ich niemanden persönlich angreifen möchte. Jeder darf seinen Lebenswandel selbst bestimmen und nach seinen Überzeugungen und Möglichkeiten essen, was er möchte.
Diesen Artikel schreibe ich auf Grund einer Situation, in der andere mir ihre Überzeugungen aufzwingen wollten - etwas was nicht viel nutzt, da Menschen dann eher bockig reagieren und was für mich auch einfach unter unmögliches Verhalten fällt. Man kann informieren, man kann seine Meinung sagen, aber bitte nicht "Ihr müsst das auch, sonst seid ihr BÖSE!"

Tja, was ist geschehen? Nichts ahnend laufe ich durch die Fußgängerzone und werde von irgend so einem veganen Verein angesprochen, die auf ihrem Stand die üblichen Slogans wie "Tiere töten ist Mord" usw. stehen hat. Die nette Dame fing an mir zu erzählen, warum ich unbedingt auf Fleisch verzichten muss und dass ich doch stattdessen Soja essen soll. Ich habe eine ganze Weile über diese Situation nachgedacht. Früher dachte ich immer Veganer und Vegetarier sind quasi so etwas wie ein Ideal, dass man anstreben sollte. Sie versuchen im Einklang mit der Natur zu leben und wollen der Welt nichts böses.

Doch bei der Aussage "Essen Sie Soja", musste ich mein Weltbild doch mal wieder überdenken. Wer gerne der Welt etwas gutes tun möchte, sollte nicht unbedingt auf tierische Produkte verzichten, er sollte vor allendingen erst einmal damit anfangen, zu hinterfragen, WOHER stammen meine Produkte.
Für Soja zum Beispiel, welches durch die Veganer und Gesundheitsfanatiker ja einen regelrechten Hype erfährt, werden mega viele Waldflächen in Argentinien (legal oder illegal) gerodet, um die Pflanzen dort anzubauen - was weder für Natur noch für die Tiere dort besonders gut ist und woran sich einfach unzählige geldgierige Menschen profilieren (nicht zu letzt der argentinische Staat).

Auf der anderen Seite frage ich mich, wenn ich hin und wieder ein Stück Fleisch esse, ein Ei etc. und dafür darauf achte, dass die Tiere aus einer guten Haltung stammen (auf dem Land geht das eigentlich ganz gut), wieso soll das schädlicher sein, als ein Veganer, der mit seinem unüberlegten Konsumverhalten Landstriche auf der ganzen Welt zerstört? Denn es fängt mit Soja an und hört spanischen Tomate auf....

Ich finde, wenn man die Leute aufklären möchte, dann richtig. Ihnen zusagen, esst kein Fleisch, esst Soja... Das ist wie "Wieso hungern die Leute? Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen". Vom Regen in die Traufe, aber Hauptsache vegetarisch.

PS: Ich bin übrigens kein Vegetarier, ich esse allerdings auch nur sehr selten (alle zwei oder drei Wochen) mal etwas Fleisch und dann aber vom Metzger meines Vertrauens, Wurst eigentlich nie.

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