29 Juni 2015

[Re-Rezi] Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Joanne K. Rowling

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Titel: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Autor: Joanne K. Rowling
Preis: 15,90 €
Erscheinungsdatum: März 1999
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55168-9

 Endlich wieder Schule!!! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich und dessen Erinnerung an das vergangene Schuljahr wunderbar waren: Harry Potter. Doch wie im Vorjahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in den Gemäuern der Schule - ein Ungeheuer, für das niemand, nicht einmal der mächtigste Zauberer, eine Erklärung findet. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts aus der Umklammerung durch die dunklen Mächte befreien können?




1. Was willst du zu dem Buch allgemein sagen?
Harry Potter und die Kammer des Schreckens war immer der Band, den ich am wenigsten mochte und auch jetzt haben sich meine Gefühle dazu nicht geändert. Doch trotzdem hat er natürlich auch seine starken Seiten und es gibt einige Szenen die ich wirklich gelungen finde.
Ganz besonders schön finde immer die neu eingeführten Figuren Dobby und Lockhart. Dobby, der erste Hauself den man kennen lernt ist echt ein liebenswertes Kerlchen, den man einfach ins Herz schließt und Lockhart ist zwar definitiv nicht meine Lieblingsfigur, aber Bücher leben auch von solchen schrägen Charakteren und die Szenen mit ihm sind einfach irgendwie witzig.

2. Was hat dir besser oder schlechter gefallen als beim ersten Lesen?
Dieses Mal hat mich wieder mal das Konzept dahinter irgendwie nicht überzeugt - mir ist irgendwie noch nie aufgefallen, dass es irgendwie total unlogisch ist, das Dumbledore nicht merkt, was für ein Monster in der Kammer des Schreckens lebt, dabei gibt es eigentlich genug Hinweise um das zu erkennen, wenn man sich in der Zaubererwelt auskennt.
Lockhart finde ich dafür bei jedem Lesen weniger schlimm :D

3. Deine liebste und schlechteste Szene? (Spoiler!!!)
Meine (wieder neu entdeckte) liebste Szene befindet sich direkt am Anfang des Buches als sich Mr. Weasley und Mr. Malfoy im Buchladen prügeln. Das hätte ich wirklich gerne mit angesehen - gerade weil es eigentlich unter Mr. Malfoys Würde ist so etwas zu tun, er tut ja doch immer etwas vornehm.
Welche Szene ich irgendwie nicht so mag ist die Szene im Duellierclub. Schon allein die Tatsache, dass Snape und Lockhart den leiten... Und natürlich das Debakel mit der Schlange und die Folgen daraus für Harry mag ich nicht. Finde es einfach dämlich, dass alle ihn für den Erben Slytherin halten, obwohl er mit Hermine befreundet ist und nie irgendwelche Muggelstämmigen gemobbt hat.

4. Liebste Figur und gehasste Figur in diesem Band?
Dobby gehört einfach für mich zu den tollsten Figuren, weil er süß, treu und auf seine Art einfach hilfbereit ist. Ich will zwar auch nicht, dass er mein Leben rettet, aber so hätte ich gerne mal um mich.
Wenn ich nicht so mag ist Justin Finch-Fletchley und Ernie McMillan, weil die beiden mich mit ihren "Harry ist der Erbe" einfach nur nerven.

 5. Beste Zitate (Spoiler!!!)
Ich hab mein ebook schon abgegeben und vergessen die markierten Stellen zu kopieren... Allerdings sinngemäß fand ich die Stelle richtig gut, als Ron irgendwo in der Mitte des Buches erzählt, dass Tom Riddle eine Ehrenmedaille bekommen hat und bei der Frage, für was er die bekommen hat, meint: "Vielleicht hat er die maulende Myrte umgebracht."

6. Wie steht du zum Thema "Schlammblüter" und "Reinblüter"? Findest du, man kann diese Thema unsere Welt übertragen?
Ich finde das Thema natürlich nicht gut, obwohl es natürlich einfach ein gutes Motiv für die Bände darstellt, welches ja auch später noch weiter ausgebaut wird. Ich finde auch, JKR schafft es die Diskriminierungem der Muggelgeborenen sehr gut und logisch darzustellen.
Übertragen kann man dies natürlich auch auf unsere Welt, selbst wenn man jetzt nicht mit dem zweiten Weltkrieg und der Judenverfolgung argumentiert. Selbst jetzt werden Leute aufgrund verschiedener Dinge, die selbst nicht beeinflussen können (Religion, Hautfarbe, Herkunft) diskriminiert und in bestimmten Kreisen als minderwertig angesehen.

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