30 August 2015

[Blogger für Flüchtlinge] Refugees welcome!

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Ja, das hier ist ein Bücherblog, aber wer mich ab und zu besucht, der weiß, dass mich das nicht davon abhält, auch mal ernste Themen anzusprechen und aktuell brennt mir sowieso etwas auf der Seele und jetzt habe ich dazu passend auch noch eine tolle Aktion gefunden  - deswegen ist es jetzt wirklich höchste Zeit für diesen Post!



Warum ich finde, dass man Flüchtlingen helfen und nicht gegen sie hetzen sollte

Diese Leute, die aus ihrem Land fliehen, tun das nicht weil sie Spaß daran haben oder weil sie einfach mal was neues sehen wollen - sie tun das, weil sie nicht wissen, wie sie in ihrer Heimat weiterleben sollen. Dort wo sie herkommen, herrscht Krieg, Hungernot, Dürre und nicht selten haben diese Leute viele schlimme Dinge mitansehen müssen, viel Leid und Angst erfahren. Ich bin mir sicher, die meisten Menschen in unserem Land können sich nur ansatzweise vorstellen, was die Flüchtlinge durchgemacht haben, bevor sie hier landen. Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich nicht annähernd weiß, was es heißt, im Krieg zu leben oder meiner Familie beim Verhungern zuschauen muss. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir alle auch so handeln würden, wie diese Menschen, wenn wir die Wahl hätten, zu sterben oder zu fliehen, vor allem, wenn nicht nur das eigene Leben in Gefahr ist, sondern das Leben der ganzen Familie gefährdet ist.

Deswegen finde ich, diesen Menschen, die wirklich viel (schlimmes) erlebt haben, bis sie endlich hier ankommen, haben Hilfe verdient, haben verdient, dass sie hier zur Ruhe kommen und den Frieden finden, den sie in ihrer Heimat nicht finden können.

Aus diesem Grund bekomme ich die absolute Krise, wenn man hört oder liest, was manche Leute zu diesem Thema denken und noch schlimmer, wenn sie nicht nur den Mund aufreißen und blöde "Ich bin ja kein Nazi, aber.."-Sachen sagen, sondern dem auch noch Taten folgen lassen.

Zwei tolle Statements aus der Promiwelt - Unterschreibe ich so!




Das Lied der Donots ist nicht nur gut - das entscheidende Statement kommt ca. bei 2:10

Ich muss ja sagen, Joko und Klaas und die Donots finden die besseren Worte als ich^^

Blogger für Flüchtlinge

Auf die Aktion Blogger für Flüchtlinge bin ich gestern Abend aufmerksam geworden, da das Bloggerportal von Randomhouse die Seite auf Twitter geteilt hat. Jetzt habe ich gesehen, dass auch LB Werbung dafür macht, also kann es gut sein, dass ihr davon schon gehört habt.

Wenn nicht, erkläre ich euch gerne um was es geht.
Wie der Titel schon verrät, es geht um Flüchtlingshilfe und das Bloggen. Doch wie können wir Blogger da denn helfen? Also zum einen geht es natürlich darum, das Thema über die Blogs zu verbreiten, den Leuten die Augen zu öffnen, aber auch Information, wie geholfen werden kann, weiter zu geben. Denn egal, wie viele Leser man hat, man erreicht mit seinen Post Leute und irgendwer liest das ganze mit viel Glück auch noch. Und wenn der derjenige dann auch noch irgendwie hilft, hat man mehr als Gewonnen.

Doch die Seite willl nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema wecken gleichzeitig kann man dort auch Geld für die Flüchtlingshilfe spenden, findet Vereine/Orte/Menschen, die Sachspenden benötigen oder kann auch nachlesen, wo man selbst mit anpacken kann. Hier geht es zur Spendenseite.  Dazu findet man auch einige Projekte, die Flüchtlingen helfen und sicher auch noch hilfbereite Unterstützer suchen.

Ich könnte euch noch viel von der Seite erzählen, zum Beispiel, welche Blogs mitmachen oder wie viel gespendet wurde, allerdings finde ich, ihr solltet lieber jetzt selbst vorbei schauen und euch von der Seite eine eigene Meinung bilden :)

Zum Abschluss an diesen Posts möchte ich noch eines klarstellen. Der Posts und auch die Unterstützung des Ganzen ist auch ein Statement. Ein Statement gegen Rechts, gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen die dämlichen Menschen, die meinen Flüchtlingsheime anzuzünden und gegen Flüchtlinge zu hetzen, wäre auch nur ansatzweise annehmbar. Und wie sagten schon Joko und Klaas - wer dieser Meinung ist, hat auf meinem Blog nichts suchen und kann mich gerne entfolgen, euch brauche ich nicht.

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